Gudrun Schröfel
Gudrun Schröfel studierte Schulmusik und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und ergänzte ihre Studien bei Eric Ericson, Helmut Rilling (Dirigieren) und bei Arleen Auger (Gesang).
Von 1975 bis 1985 leitete sie Chor und Orchester an einem Musikgymnasium.
1986 erhielt sie einen Ruf als Professorin für Musikerziehung, zunächst an die FolkwangHochschule in Essen, 1989 wechselte sie in gleicher Position an die
Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo sie zur Zeit das Amt der Vizepräsidentin bekleidet.
Gudrun Schröfel leitet den durch zahlreiche Preise ausgezeichneten
Mädchenchor Hannover und den
Johannes-Brahms-Chor Hannover, Preisträger in
der Kategorie der semiprofessionellen Chöre beim Deutschen Chorwettbewerb.
Durch ihre Doppelfunktion als Stimmbildnerin und Chorleiterin entwickelte G. Schröfel ein intensives Interesse an der Kombination Stimmerziehung und Chorleitung, das sie im Laufe ihrer chorerzieherischen Tätigkeit fachlich vertiefte und differenzierte.
Etliche ihrer Gesangsschülerinnen aus dem Mädchenchor wurden Preisträgerinnen beim Bundeswettbewerb
Jugend musiziert, absolvierten ein Gesangsstudium und sind professionelle Sängerinnen an diversen deutschen Opernhäusern geworden.
Seit 1994 wird G. Schröfel als Dozentin zu internationalen Seminaren für Chorleiteraus-bildung und als Jurorin zu Chorwettbewerben eingeladen u.a. nach Israel, in die USA und nach Japan. Seit 2000 vertritt sie die
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände ADC im Beirat Chor des Deutschen Musikrats. Sie arbeitete mehrfach mit Landesjugendchören und als Stimmbildnerin im
Europäischen Jugendchor unter der Leitung von Frieder Bernius.
1998 wurde Gudrun Schröfel mit dem
Niedersächsischen Kunstpreis für Musik ausgezeichnet.
2004 wurde ihr das
Verdienstkreuz Erster Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens verliehen.