Konzertchor



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Der Begriff "Chor- und Singschule", der die gesamte vierstufige Arbeit umschließt, soll deutlich machen, dass die ersten drei Stufen nicht lediglich als Nachwuchstraining für die vierte Stufe, den Konzertchor, aufzufassen sind, sondern dass jede Stufe in sich sinnvolle, altersspezifische musikalische und stimmerzieherische Aufgaben zu erfüllen hat. Er weist ferner darauf hin, dass die Ziele für den Konzertchor sich nicht in brillanten konzertanten Leistungen erschöpfen.


Ludwig Rutt und Gudrun Schröfel als verantwortliche Musikerzieher haben ihre Arbeit immer aus einer wesentlich künstlerisch-pädagogischen Intention heraus verstanden, was z.B. auch in Workshops und Recitals zum Ausdruck kommt, bei denen Sololieder, Duette, kleine Szenen und Ensembles aufgeführt werden, die einzelsängerische Qualitäten fördern sollen, ohne falsche gesangssolistische Hoffnungen zu wecken.
Es liegt auf der Hand, dass "Erziehung zur Musik durch Musik" in diesem Falle weit mehr als ein freundliches Schlagwort für gute schulmusische Absichten darstellt, sondern sich in erfüllter, erfolgreicher Werkinterpretation, die keine Konzessionen an zweifelhafte Geschmackspräferenzen macht, gewissermaßen von selbst bestätigt und bewährt.


Nicht nur die große Zahl von Musikstudentinnen, die aus dem Mädchenchor hervorgegangen sind, auch die vielen

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Laienmusikerinnen (fast alle Mädchen spielen ein Instrument), Chorsängerinnen und kompetente Konzertbesucherinnen, die auf ihre Weise am Musikleben produktiv teilnehmen, sind hierfür ein sprechender Beleg.

Der Johannes-Brahms-Chor bildet die natürlich Fortsetzung chorischer Aktivität für junge Frauen, die dem Mädchenchor entwachsen sind. Ihre oft langjährige sängerische Erfahrung hat den Chor von Anfang an geprägt und ist ein wesentlicher Grund für sein profiliertes, homogenes Klangtimbre.