Vitae


Der Mädchenchor Hannover



© Michael Plümer

Der Mädchenchor Hannover ist einer der führenden Chöre seiner Gattung weltweit. Er genießt in der internationalen Chorwelt ein hohes Ansehen und wurde zu Konzerttourneen in zahlreiche europäische Länder, in die USA, nach Israel, Brasilien, Chile, Russland, Japan und China eingeladen.

Der Mädchenchor ist Preisträger nationaler und internationaler Chorwettbewerbe u.a. des „Deutschen Chorwettbewerbs“, des „Johannes Brahms Wettbewerbs“, der „BBC Awards“, des Chorwettbewerbs der Europäischen Rundfunkanstalten „Let the Peoples Sing“, des „Internationalen Kammerchor-Wettbewerbs Marktoberdorf“ sowie der internationalen Chorwettbewerbe „Guido d’Arezzo“ und „Prof. G. Dimitrov“. Beim „9. Deutschen Chorwettbewerb“ 2014 bestätigte der Mädchenchor erneut seine differenzierte musikalische Gestaltungskunst und seine brillante Klangqualität durch den 1. Preis.

Der Chor produzierte Rundfunkaufnahmen bei deutschen und europäischen Sendern. Er ist auf mehr als 20 CDs zu hören
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Das Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Musik des 21. Jahrhunderts, vom Chorlied bis zur Choroper. Namhafte Komponisten haben für den Chor geschrieben: Toshio Hosokawa, Wilhelm Killmayer, Arvo Pärt, Thilo Medek, Steffen Schleiermacher, Alfred Koerppen, Veljo Tormis, Einojuhani Rautavaara, Knut Nystedt, Manfred Trojahn, Wilfried Hiller, Peter Eötvös, Vinko Globokar – um an dieser Stelle nur einige zu nennen.

Der Mädchenchor ist Träger der Hannoverschen Stadtplakette und wurde mit dem „Bernhard Sprengel Preis“ für Musik sowie dem „Niedersachsenpreis“ für Kultur ausgezeichnet.t.


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Gudrun Schröfel

 

© Wilfried Buck

Nach dem Studium der Schulmusik und der Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie ergänzenden Studien bei Eric Ericson konzertierte Gudrun Schröfel zunächst einige Jahre im Oratorien- und Liedfach. Sie unterrichtete an einem Musikgymnasium, wo sie Chor und Orchester leitete.

Es folgte der Ruf auf eine Professur zunächst an die Folkwang Hochschule in Essen, danach in gleicher Position an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Mit dem Mädchenchor Hannover und dem Johannes Brahms Chor konnte Gudrun Schröfel zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben gewinnen. Einladungen zu Festivals und Konzerttourneen haben Gudrun Schröfel durch ganz Europa, nach USA, China, Russland, Brasilien und mehrfach nach Israel und Japan geführt.

Mit ihren Chören erarbeitete sie ein vielseitiges Repertoire aller musikalischen Gattungen von der Renaissance bis zu Uraufführungen zahlreicher Auftragswerke. Etliche CD-Aufnahmen zeugen von ihrem hohen künstlerischen Anspruch.

Im Jahr 1989 wurde Gudrun Schröfel der „Niedersächsische Musikpreis“ verliehen. 2004 wurde sie mit dem Verdienstkreuz „Erster Klasse“ des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet, und 2014 wurde Gudrun Schröfel der „Niedersächsische Staatspreis“ verliehen. Darüber hinaus wirkt sie im Beirat Chor des Deutschen Musikrates mit..


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