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Kloster Walsrode
Bezeichnung:
Konzert am So, 5.3.17, 19 Uhr, Stadtkirche Walsrode

Termin:
Sonntag, 05.03.2017
 
Uhrzeit:
19:00 - 20:30 Uhr
 
Weitere Infos:
Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Kloster Walsrode statt.

Programm:
  • Gustav Holst (1874-1934): Ave Maria
  • Einojuhani Rautavaara (1928-2016): Wenn sich die Welt auftut
  • André Leon Caplet (1878-1925): Sanctus
  • Knut Nystedt (1915-2014): Sancta Maria
  • Arvo Pärt (*1935):
    • Peace upon you, Jerusalem
    • Zwei Beter
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Tilge, Höchster meine Sünden, BWV 1083

Konzertdauer: ca. 1,5 Stunden


Künstler:

Katharina Held – Sopran
Mareike Morr – Mezzosopran

ARTE ENSEMBLE:
Violine 1: Kathrin Rabus, Yusuke Hayashi, Frank Wedekind 
Violine 2: Theresia Stadlhofer, Sophie Pantzier, Annika Oepen
Viola: Anna Lewis, Carolin Frick
Violoncello: Ute Sommer
Kontrabass: Albert Sommer
Orgelpositiv: Ryoko Morooka

Mädchenchor Hannover

Gudrun Schröfel, Leitung


Mädchenchor Hannover


Gudrun Schröfel



Katharina Held


Die Sängerin Katharina Held erhielt schon früh Geigen- und später Klavier- und Hornunterricht. Mit sieben Jahren wurde sie Mitglied im Mäd­chenchor Hannover und erhielt dort bis 2014 bei Prof. Gudrun Schröfel Gesangsunterricht. Im selben Jahr nahm sie ihr Gesangsstudium bei Prof. Julie Kaufmann an der Universität der Künste in Berlin auf. Die junge So­pranistin ist mehr­fache Bundespreisträgerin im Wettbewerb „Jugend mu­siziert“. Zuletzt gewann sie 2014 einen 1. Preis in der Kategorie „Gesang Solo“. Zudem wurde sie mit dem „Royal Academy of Music“-Stipendium der Nieder­sächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet. Konzertreisen führten sie mit dem Mäd­chenchor unter anderem nach China, Estland, Slowenien und in die USA; im Rahmen der Konzerte und CD-Aufnahmen übernahm sie regelmäßig Solopartien. Außerdem trat sie an der Staatsoper Hannover mehrfach als 1. Knabe in Mozarts „Zauberflöte“ auf und sang in der „Tosca“-Open Air Fernsehproduktion des NDR Hannover die Partie des Hirtenknaben.



Mareike Morr


Die Mezzosopranistin Mareike Morr wurde in Roten­burg/ Fulda geboren und studierte zunächst Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, ehe sie ihr Gesangsstudium bei Carol Richardson-Smith und später bei Christiane Iven aufnahm. Zur Zeit arbeitet sie mit Axel Heil zusammen. Ihr Studium schloss sie 2007 mit drei Diplomen ab: Opernge­sang, Gesangs- und Klavierlehrerin. Für ihr hervorragendes Operngesangsdiplom erhielt sie den SOPHIA-Preis. Als Solistin im Bereich Lied und Oratorium trat sie bei verschiedenen Festivals auf, u.a. Movimentos, NDR – das neue werk – Hamburg,  schubertiade.de, AlpenKlassik und Semanas musica­les in Chile. 2006/07 und 2009 machte sie Rundfunkaufnahmen mit Liedern von György Ligeti, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm. 2010 erschien ihre erste CD „Lamenti – furore e dolore“.
Die Mezzosopranistin nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei Judith Beckmann, Rudolf Piernay, Aribert Reimann, Norman Shetler, Kurt Widmer und bei der Internationalen Bachakademie in Stuttgart. Mareike Morr war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Richard-Wagner-Verbandes und der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“.
Seit der Spielzeit 2008/09 gehört sie zum festen Ensemble der Staatsoper Hannover und übernahm u.a. die Partien Mercédès in „Carmen“, Floßhilde „Das Rheingold“, Sigrune „Die Walküre“, Nicoletta „Die Liebe zu den drei Orangen“, Zulima „Die Italienerin in Algier“, Dorabella in „Così fan tutte“, Magdalena in „Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie in den Ballhofproduktionen „Der Kaiser von Atlantis“ (Der Trommler) und „Aci, Galatea e Polifemo“ (Galatea) und die Hauptrolle in der Kinderproduktion „Bi-Ba-Butzemann!“, die auch als auch CD erhältlich ist.
Im Sommer 2016 wird sie bei den Bayreuther Festspielen im „Parsifal“ als Blumenmädchen debütieren. In der Spielzeit 2015/16 feiert Mareike Morr als Küchenjunge in „Rusalka“ und Sextus in „Titus“ ihre Rollendebüts in Hannover und ist erneut in „Bi-Ba-Butzemann!“ zu erleben sowie u.a. als Orlofsky in „Die Fledermaus“, als Hänsel in „Hänsel und Gretel“, als Annina in „La Traviata“ und Smitty in „How to Succeed in Business Without Really Trying“.


Das ARTE-Ensemble


Das renommierte ARTE ENSEMBLE bietet in seinem außergewöhnlichen Repertoire  Programme mit namhaften Künstlern wie Dominique Horwitz (Schauspieler), Ania Vegry und Caroline Stein (Sopran), Carola Guber (Mezzosporan), Georg Glasl (Zither), Herbert Feuerstein (Entertainer), Christian Brückner (Schauspieler und Synchronsprecher), dem Tanztheater Nina Kurzeja, Lothar Hensel (Bandonéon) oder Konrad Beikircher (Kabarettist).
Es ist Gast in großen Konzertreihen und Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, Heidelber­ger Frühling oder Musikfest Stuttgart und folgte im Jahr 2013 einer Einladung durch das Mozarteum Brasileiro zu Konzerten in São Paulo.
Beim Musikfest Stuttgart 2010 präsentierte das ARTE ENSEMBLE im Auftrag der Bachakademie Stuttgart zusammen mit dem Tanztheater Nina Kurzeja die erste deutsche Wiederaufführung des ersten Bühnen­werks von Kurt Weill, der Kinderpantomime „Zaubernacht“. Die fast 90 Jahre verschollene Partitur wur­de im Theaterhaus Stuttgart mit drei Aufführungen zum ersten Mal seit der Uraufführung im Jahr 1922 wieder der deutschen Öffentlichkeit vorgestellt.
Beim Kurt Weill Fest Dessau 2011 wurden für das TV Portrait über Kurt Weill: „Sprich leise, wenn du Liebe sagst“ auch Ausschnitte der Zaubernacht aufgezeichnet und im ZDF / 3sat gesendet.
In Kooperation mit der Europäischen Filmphilharmonie Berlin wurde das Repertoire um zwei Film­projekte erweitert: Mit „The Lodger“ schuf Alfred Hitchcock seinen ersten „richtigen“ und erfolgreichen Hitchcock-Krimi während Georg Wilhelm Pabst in „Abwege“ ein Gesellschaftsbild im Berlin der 20er Jahre zeichnete.
Das neue Programm des ARTE ENSEMBLE mit Zither ist eine absolute Rarität im klassischen Konzertle­ben und wurde gemeinsam mit dem Zitherspieler Georg Glasl entwickelt, der an der Musikhochschule München dieses reizvolle Instrument unterrichtet. Die Uraufführung erfolgte im Oktober 2015 im NDR.
Erstmals im Jahr 2015 hat der MÄDCHENCOR HANNOVER und das ARTE ENSEMBLE mit dem Psalm 51 von G.B. Pergolesi / J.S. Bach „Tilge, Höchster, meine Sünden“, BWV 1083  ein gemeinsames musikali­sches Projekt gestaltet und den Psalm im Februar 2016 auf CD eingespielt.


Ryoko Morooka


Ryoko Morooka wurde in Fukuoka, Japan geboren. Ihr erstes Studium absolvierte sie in Kyoto in chine­sischer Geschichte. Ab 1983 nahm sie Orgelunterricht bei Gotthard Gerber in Iserlohn, danach folgte ein Studium.
Fachrichtung Orgel, bei Prof. Ulrich Bremsteller an der Hochschule für Musik und Theater in Hanno­ver. Neben ihrer Arbeit als Organisten in der ev.-luth. Johannes-Kirche in Hannover, gibt sie Konzerte in Deutschland, Frankreich, Italien, Schottland, Portugal und in Japan. Seit 1995 ist sie Mitglied des „Baro­que Brass of London“ und seit 1997 Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.